Aufgrund des superlangsamen Internets etwas verspätet kommt hier der nächste Blogeintrag 🙂
Nach weiteren knappen 9 Stunden Flug ohne Notarzteinsatz für Simona sind wir im schönen Melbourne am anderen Ende der Welt angekommen. Alle Visumbefürchtungen waren unbegründet – ein netter australischer Grenzbeamter begrüßte uns supernett („no worries ;-)“) und quatschte erstmal ein paar Minuten mit uns – eine Gepflogenheit, die die fast immer freundlichen Australier gerne tun, wie Simona und Flo schnell festgestellt haben.
Nachdem wir unseren süßen Camper abgeholt hatten (ja, die Modellbezeichnung „Hippie Budget“ macht seinem Namen alle Ehre, aber wir haben ihn trotzdem schon ins Herz geschlossen ;-)) fuhren wir erstmal 120km raus aus Melbourne nach Queenscliff, wo wir unsere erste Nacht auf einem kleinen versteckten Parkplatz mit Meerblick verbrachten. Am nächsten Tag wurden bei wunderschönem Sonnenschein und angenehmen 25 Grad mit leichter Brise erstmal ein paar Erledigungen gemacht (Flo und Simona mit Sonnenhut ausgestattet, australische Simkarte besorgt, Flo zwei kurze Hosen gekauft, weil er seine vergessen hatte – ein Irrtum – wie sich 2 Tage später rausstelle, waren sie nur in den Tiefen des Backpacker-Rucksacks untergetaucht ;-)) Dann ging es weiter auf die Great Ocean Road, eine der schönsten Küstenstraßen der Welt. Und es ist wirklich wunderwunderschön. Nach unzähligen Fotostops, wunderschönen Ausblicken und dem ersten Koala am Straßenrand wollten Simona und Flo an diesem Abend auf einem Campingplatz übernachten, um nach der langen Reise mal duschen zu können. War leider nicht so einfach, da die Australier ein langes Wochenende hatten (am 26.1. war Australia Day), sodass alle Campingplätze ausgebucht waren. Naja, dachten die beiden, dann einfach Auto parken, Duschsachen in den Rucksack, auf den Campingplatz spazieren und schwarz duschen. War nicht ganz so einfach, da man auf australischen Campingplätzen für die Sanitäranlagen einen Schlüssel braucht. Ganz schön schlau. Aber nicht schlau genug für die beiden. Einfach davor stellen, warten bis jemand kommt und reingehen. War dann doch ziemlich einfach. Frisch geduscht suchten wir uns dann einen schönen Platz zum Schlafen – diesmal mit Flussblick und einige meiner Artgenossen in der Ferne. Am nächsten Morgen ging es weiter die Great Ocean Road entlang mit einem Abstecher in den Regenwald und zum Cape Otway Lighthouse – der Weg dorthin ist bekannt dafür, dass häufig Koalas am Wegesrand auf den Bäumen sitzen. So war es dann auch und wir konnten kaum aufhören, die putzigen Tiere zu beobachten. Unser Schlafplatz an diesem Abend sollte ein kleines Waldstück sein, nichtsahnend dass wir diesen Platz mit ungefähr tausend Stechmücken teilen mussten. Ich bin noch weitgehend verschont geblieben, aber Flo und Simona wurden trotz Mückencreme der netten Franzosen nebenann gnadenlos attackiert.
Für die nächsten Tage ist Wandern angesagt, danach werden wir uns hoffentlich wieder mit tollen Bildern und nicht allzu dollem Muskelkater bei euch melden!









Welch ein üppiges Frühstück!
Finchen, du musst aufpassen, sonst haben die beiden ein Koalabärchen im Rückreisegepäck.
LG Anne – (und nicht von den Mücken auffressen lassen!)
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Hallo Finchen, schön, wieder was von dir zu hören. Hatten schon befürchtet, du könntest in den Beutel einer Kånguru-Mama gehoppst sein. Toll,was du Simona und Flo alles zeigen kannst.Grüße die beiden ganz lieb von uns. Wir sind in Gedanken bei euch, wůnschen euch weiterhin viel Freude,tolle Erlebnisse.
Freuen uns auf den nächsten Blog, Günther und Waltraud
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