…sagte die nette Dame im Touristenbüro zu uns, als wir uns über Wanderungen im Nationalpark entlang der Great Ocean Road informierten. Daran sollten wir uns später noch erinnern, aber jetzt erstmal von vorn: Nach einem holprigen Gerüttel über eine Gravel Road (gibt es in Australien unzählig, ist eine ungeteerte Straße – gezeichnet von Schlaglöchern und Rillen, die unsere Geschirrkiste und unsere Ohren schon ein paar Mal auf die Probe gestellt haben ;-)) hatten wir den Startpunkt unserer Wanderung erreicht. Dann liefen wir los durch Büsche und Wälder, wo uns direkt schonmal die erste 2 Meter lange Schlange auf dem Weg begrüßte. Für mich nix Neues, aber Simona und Flo guckten erstmal etwas erschrocken. Das niedliche Tierchen war schnell vergessen, als der Weg auf den steilen Klippen oberhalb des Ozeans entlangführte – ein wahnsinnig toller Ausblick. Nach 5 Stunden wandern (ich hab mich die meiste Zeit von Flo tragen lassen ;-)), einem weiteren tierischen Australier und ein bisschen Sonnenbrand trotz 30er Sonnencreme fuhren wir weiter nach Johanna Beach, um dort auf einem Nationalpark-Campingplatz direkt am Strand zu übernachten (Nationalpark-Camping ist hier sehr verbreitet: kleine gemütliche Plätze in wundervoller Natur, ausgestattet nur mit Plumpsklo für wenig Geld oder for free). So ein Pech aber auch – der Ranger kam nicht und so übernachteten wir wieder umsonst. 🙂 Nach einem Ruhetag ging die nächste Wanderung zu den berühmten Twelve Apostels. Bei wunderschönem Sonnenschein hatten wir den Ausblick während der Wanderung ganz für uns allein. Am offiziellen Lookout-Point der Twelve-Apostels wurden dann ganz schnell die Horden von Asiaten zur Attraktion, die mit ihren Selfie-Stangen beschäftigt waren (vor allem in Asien wohl eine ganz neue Modeerscheinung: Man schraubt sein Smartphone an eine Stange, stellt sich vor den tollen Hintergrund und macht massenweise Selfies – sieht unglaublich dämlich aus ;-)). Heute haben wir nach ein paar weiteren schönen Aussichtspunkten und einem Känguru, das an uns vorbei gehüpft ist, die Great Ocean Road und damit die Küste verlassen und einen „Orga-Tag“ eingelegt, das hieß: Aldi suchen und billige Vorräte einkaufen, neues Gas für den Kocher und ein Stück Mückennetz und Tape für unser Autofenster im Campingshop besorgen. Simona hat im Aldi-Summersale Bodyboards entdeckt, die haben sich die beiden dann auch noch zugelegt. Jetzt fehlt nur noch der Gurt, um die Dinger aufs Dach zu binden. Morgen geht’s dann weiter zu den Grampains, einem Nationalpark mit viel Wald und tollen Felsformationen im Landesinneren. Dort haben wir wieder 2 tolle Wandertouren geplant.











Sehr spannend mit den Schlangen, da wird einem ja ganz anders. Wisst Ihr denn, ob sie giftig sind? Also, Finchen, pass mal schön auf die Beiden auf! Diese Tour hatte ja herrliche Ausblicke. Und der schöne Stellplatz! Die Bilder alles großartig… Wozu braucht Ihr Tape fürs Autofenster? Noch ein Tipp fürs klappernde Geschirr/Besteck: es gibt so Gummimatten beim Campingbedarf, die man zwischen die Teller und Tassen legt. Genießt Eure Tour, hier liegt wieder mal Schnee, der sich in Matsch verwandelt. Liebe Grüße von Ulrike / Mama
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Oh, meine beiden Finchen, ach war das herrlich zu lesen und zu sehen. Ja, ich möchte auch wissen, was das für eine Schlange war. Ich verfolge gerade ein „Katze- Maus-Spiel“ auf meiner Wiese, ganz schön gruselig.
Ach, die weite weite schöne Welt, ich freue mich auf den nächsten Bericht, viel Spaß beim Weiterkommen, wie auch immer
Herzlichst Eure Oma Bää
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Hi Finchen! Wenn das so weitergeht mit dem billigen Leben, kommt ihr reich zurück. Danke für die schönen Fotos und euren Bericht.
War heute auf dem Hunsrück Schnee messen, habe Tante Anneliese berichtet und Fotos gezeiht.Ganz ganz liebe Grüße von ihr und natürlich von uns.
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