Where the Rainforest meets the Reef… – Teil 1

…. ist ein häufiger Werbeslogan hier im tropischen Norden Queenslands und er passt auch ziemlich gut zu unseren Erlebnissen der letzten Tage.
Am 21. Februar sind wir in Kurrimine Beach aufgebrochen, um – mit einigen Zwischenstops – das nördlichste Ziel unserer Reise anzusteuern: den Daintree Nationalpark. Der erste Zwischenstop sind die Josephine Falls, wo man mal wieder wunderbar (und kühl erfrischend) baden kann. Letzteres ist auch der Grund, warum es in den meisten Wasserlöchern keine Krokodile gibt – sie finden es dort schlicht und einfach zu kalt. Dafür gibt es sie – nach Norden in steigender Häufigkeit – in Flüssen, im Meer und manchmal auch abends am Strand. Wenn Simona und Flo hier im Norden am Meer übernachten und es knackt im Gebüsch, schauen sie sich erst mal groß an und leuchten die Umgebung mit ihren Stirnlampen ab. Die sollen sich mal nicht so anstellen, bisher waren noch alle Australier freundlich.

In Cairns legen wir dann auch noch einen kurzen Zwischenstop ein – aber nicht etwa um die Stadt anzuschauen, sondern um im Shoppingcenter mal kräftig am W-lan-Kabel zu saugen. Weiter geht es dann über den wunderschönen Captain Cook Highway am Meer entlang in den Daintree Nationalpark. Bevor man in den Park fahren kann, muss man den Daintree River (in dem sehr viele Krokodile leben) mit einer Autofähre überqueren. Damit lässt man jegliche Annehmlichkeiten wie „normale“ Strom- oder Wasserversorgung hinter sich und taucht in den Dschungel ein. Die Straße windet sich am Ozean entlang durch den Regenwald vorbei an wunderschönen Stränden bis zum Cape Tribulation, dem nördlichsten Punkt unserer Reise. 🙂 Auf der Strecke unternehmen wir einige Walks durch den Regenwald und beobachten dabei die vielen Tiere. Natürlich halten wir auch an den tollen Stränden und genießen die Aussicht. Eines der Highlights ist ein etwas verstecktes Wasserloch im Regenwald, wo man sich an einem Seil am Baum ins Wasser schwingen kann. Das macht Simona und Flo so einen Spaß, dass sie das gleich 20 Mal hintereinander tun. Dabei lernen sie auch noch andere nette Backpacker kennen. Abends übernachten wir auf einem kleinen, etwas alternativen Campingplatz mitten im Dschungel. Dort – wie auch überall anders im Park – wimmelte es nur so von Getier (von handtellergroßem Schmetterling über Schlange, Rieseneidechse, fette Spinne und Monstermotte ist alles dabei). Simona will Duschen gehen (natürlich mit Regenwasser): In der 1. Dusche sitzt eine Riesengrille, mit der sie sich nicht anlegen will, in der 2. Dusche sitzt ein süßer kleiner Frosch, mit dem sie zwar gerne duschen würde, dem sie aber ihr Shampoo nicht überkippen will und die 3. Dusche ist zum glück frei. 🙂


Am nächsten Morgen wachen wir mit dem Vogelgeschrei des Dschungels auf – diese Geräuschkulisse ist einfach unbeschreiblich. Wir haben das jetzt schon öfters erlebt und sind trotzdem immer wieder aufs Neue fasziniert. Unser Lieblingsvogel, der uns schon seit Sydney begleitet, ist der Kookaburra. Er macht ein Geräusch, das sich wie schallendes Gelächter anhört und sieht dazu auch noch unheimlich niedlich aus. Auf dem Weg zurück zur Fähre halten wir noch an der einzigen Eisdiele im Park und probieren Jackfruit-, Passionfruit- und Wattleseedeis (alles tropische Früchte)t: einfach köstlich. Zum Abschluss machen wir noch eine Bootsfahrt auf dem Daintree River, bei dem wir Krokodile verschiedener Größen sehen können, die sich am Flussufer sonnen. Danach fahren wir noch zurück nach Port Douglas, denn am nächsten Tag steht ein weiteres Highlight auf dem Programm: Eine Schnorcheltour am Great Barrier Reef!

7 Gedanken zu “Where the Rainforest meets the Reef… – Teil 1

  1. Nun sind wir mal die ersten, hatten schon fast auf euren Wochenendgruß gewartet. Eure Bilder und Erlebnisse sind einfach fantastisch. Und uuunverschåmt braun seid ihr!!!
    Genießt die letzten knappen 2 Wochen eures Urlaubs und tankt noch ein bisschen Sonne.
    Danke für euren schönen Bericht und liebe Grüße ans andere Ende der Welt, wir zwei

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  2. Hallo Ihr vier! Tolle Fotos, das war eine super Idee den Blog zu schreiben! Jetzt muss ich nie wieder auf der Landkarte an Wüste und Büsche denken. Finde ich lieb von Simona den Frosch zu verschonen. Habt ihr die Bananen mal probiert? Freue mich auf ein Wiedersehen, lasst es euch die letzten Wochen gutgehen! Basti

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  3. Ach meine Finchen,
    diese wunderbaren Erlebnisse scheinen kein Ende zu nehmen, der Bericht zum Duschen, zauberhaft! Ihr springt so einfach in fremde Wasserlöcher? Wenn sich da nun doch mal ein Krokodil oder eine furchtbar große Qualle versteckt hat!? Der Freefrog sieht toll aus, ein bisschen ähnelt er dem „Breitmaulfisch“ o,ä. der war ein bisschen größer, aber die Form…
    Ich gehe jetzt nur einfach ins Kino!
    Ich freue mich auf den nächsten Bericht, ganz liebe Grüße
    Eure Oma Bäää

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  4. So , ihr Lieben
    am anderen Ende der Welt ,

    gerade hatte ich gefühlte 3 Din A 4 Seiten geschrieben ,

    dann

    suchte ich danach wie man Aborigines richtig schreibt …………..
    und schwupps war alles weg !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ihr seid die absoluten GLÜCKSKINDER !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Das steht fest !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Bitte , bitte schaut beim Anblick vom Ayers rock ,
    genau nach

    ob ………..

    der Berg atmet ……..

    Nie hätte ich den Mut gehabt , Australien zu bereisen ,
    aber diesen Berg zu sehen , das wäre mein Traum gewesen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Euch , in weiter Ferne , alles alles erdenklich Gute ………..

    herzlichst Walli

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  5. Tarzan und Jane im 21. Jahrhundert! Schade, dass es dazu keinen Ton gibt. Den
    Tarzanschrei hätte ich mir gerne angehört und den Gesang des Kookaburra, der ja wirklich ganz putzig ist.
    Alles Gute für den Endspurt, Gete

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  6. Heil in zwei ganzen Stücken von Afrika nach Hause zurückgekehrt haben wir Eure wunderschönen Berichte geradezu verschlungen und sind froh, dass es Euch gut geht, Ihr den Zyklon überstanden habt, Ihr den Schlangen und Krokodilen entkommen seid und die Tropentiere Euch nicht allzu sehr zusetzen. Bleibt trotzdem vorsichtig und passt gut auf Euch auf! Wir konnten die Hitze sehr gut nachempfinden, Ihr habt dann zu Hause wieder ausreichend Möglichkeit, euch abzukühlen. Genießt Eure weitere Reise und seid lieb gegrüßt von Mischa und Ulrike

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