Und es geht schon wieder los

Diesmal nach Afrika! Unsere Reise wird durch Namibia und Botswana führen mit einem Abstecher zu den Victoriafällen in Simbabwe.

Begleitet werden wir von Elefant Herbert, unserem afrikanischen Guide. Vor der Abreise gibt es für Struppel und mich noch ordentlich Möhren-Nachschub und für Simona und Flo einen Malerone-Turm zur Malariaprophylaxe.

Wir fliegen am 06.08.2017 gegen 20 Uhr von Frankfurt nach Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Wie immer bringt uns das Hillen-Taxi zum Flughafen. Und Struppel und ich sind mit von der Partie.

Nach 10 Stunden Flug über Nacht mit auch ein bisschen Schlaf landen wir am Montag Morgen am Windhoek International Airport ca. 50km östlich von Windhoek.  Nicht nur die Lage zur Stadt, sondern auch die Größe erinnert einen an Frankfurt-Hahn oder Düsseldorf-Weeze. Die bisherigen internationalen Flughäfen waren immer riesig – in Windhoek geht man zu Fuß vom Flugzeug zum Gepäckband und davon gibt es auch nur eines. 🙂 Der Taxifahrer unserer Mietwagenfirma wartet schon  auf uns und findet uns natürlich problemlos. Nachdem wir noch etwas Geld am Geldautomaten abgehoben haben,  bringt er uns zu „Value car hire“ in einem nicht sehr vertrauenserweckenden Industriegebiet von Namibia, wo wir unseren Geländewagen mit Dachzelt abholen. Die netten Mitarbeiter erklären uns alles, was wir wissen müssen und händigen uns die Schlüssel aus. Es handelt sich um die afrikanische Version eines Autoschlüssels, den Simona und Flo schon aus Südafrika kennen: Neben dem „Auf“ und „Zu“ Knopf auf dem Schlüssel gibt es noch den „Hupe-Knopf“, mit dem man bei einem Überfall auf sich aufmerksam machen kann. Bei diesem Schlüssel handelt es sich jedoch um die „Afrika-Plus“ Version. Wenn man den „Auf“ Knopf einmal drückt, geht nur die Fahrertür auf, der Kofferraum sowie alle anderen Türen bleiben geschlossen. Bevor es richtig los geht, wollen wir uns noch einen Vorrat an Essen und Wasserkanistern in einem Supermarkt in Windhoek anlegen. Der „Superspar“ befindet sich keine 5 Fahrtminuten entfernt von der Autovermietung. Wir verstauen alle unsere Sachen im Kofferraum, denn das ist die beste Diebstahlprophylaxe. Das kennen Flo und Simona ebenfalls schon aus Südafrika.  Im Supermarkt sind wir sehr überrascht, denn die Relikte deutscher Kolonialzeit zeigen sich in einer großen Abteilung mit Dr.-Oetker-Schokopuddingpulver, Knorr-Frühlingssuppe oder Schwartau-Marmelade. Alles auch mit deutschem Etikett. Wir entscheiden uns bewusst dagegen und neben die namibianischen Produkte. Wieder auf dem Parkplatz angekommen finden wir unser Auto unversehrt vor. Wir geben den selbsternannten „Aufpassern“ ein paar namibianische Dollar und starten Richtung Outjo. Dort liegt 350km nördlich von Windhoek unser erstes Camp, der „Sophienhof“. Hier werden wir übernachten, bevor es am nächsten Tag weitergeht in den Etosha Nationalpark.

2 Gedanken zu “Und es geht schon wieder los

  1. Welch eine Freude !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ich darf wieder mitfahren !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Danke , dass ihr mich an euren Abenteuern teilhaben lasst !!!!!!!!!!!!!!

    Von gaaaaaaaaaaaaanzem Herzen wunderbare Erlebnisse und
    tausende herrliche Augenblicke !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Die herzlichsten Grüße aus Gladbach
    von der alten Walli

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  2. Gerade von Halle zurück gekehrt, lese ich den ersten Bericht; ich wünsche Euch sowie den Reisebegleitern ‚Finchen, Herbert und Stubbel‘ einen wunderschönen Urlaub und freue mich schon jetzt auf weitere Berichte.Tschüß, Oma B…

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